Sie sind hier: Startseite / Erfahrungsbereiche / AD(H)S bei Kindern und Jugendlichen / Personen / Ingo Wick / Ingo Wick bedauert die mangelnde soziale Verankerung, weil sich die Nachbarschaft aufgrund der Krankheit etwas zurückzieht.

Ingo Wick bedauert die mangelnde soziale Verankerung, weil sich die Nachbarschaft aufgrund der Krankheit etwas zurückzieht.

Der eigentliche Freundeskreis war eigentlich in (Name einer Großstadt)mit den Kindern und von uns auch. Da war der Freundeskreis eigentlich relativ gut und auch recht groß. Hier auf dem Dorf ist – auch dadurch, dass ich fast sechs / sieben Jahre nicht hier gewohnt habe, kenne ich hier auch nicht mehr so viele Leute und die sind hier auf dem Dorf auch alle so ein bisschen reserviert. Und alle so ein bisschen komisch, die Eltern. Meine Freundin hat echt Probleme gehabt hier irgendwelche Leute –, weil die immer viel Reden und Scheiße erzählen, hinter dem Rücken. Auch das mit den Kindern, das spricht sich auch herum, dass die nicht so einfach sind. Aber so richtig gute Freunde, habe ich eigentlich auch nie gehabt. Ich hab viele Freunde gehabt, aber richtig gute Freunde habe ich nicht. Und ich glaube die Kindern haben auch nicht so richtig gute Freunde. Die haben auch viele Freunde, aber das ist dann halt auch nicht so schlimm. Aber einen großen Freundeskreis haben wir jetzt hier auch nicht mehr. 

Es gibt viele Eltern, die dann sagen, das würde es nicht geben und wie kann das sein. Da distanziert man sich dann halt von. Und da habe ich dann auch keinen Bock mehr drauf – also mir dann den Mund fusselig zu reden und die davon zu überzeugen. Das muss nicht sein. Es gibt auch viele, die sind interessiert, die nehmen das auch wahr, aber trotzdem so richtig den Kontakt zu einem Suchen... Gut, ich suche selber auch nicht und bin zufrieden mit dem hier, was ich habe mit meinen Kindern und meiner Freundin und gut ist.

Artikelaktionen