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Ingo Wick vermutet, dass sein Kind besser auf einer Privatschule aufgehoben wäre. Dafür fehlen jedoch die finanziellen Mittel.

Gut, ich verstehe natürlich auch, dass es für einen Lehrer nicht unbedingt einfach ist, wenn man 25 Kinder hat und davon sind fünf oder vier auffällig oder schwer zu beschulen oder sehr intensiv, die müssen also sehr intensiv betreut werden. Da sind auch noch zwanzig andere Kinder, die dann hinten anstehen müssen. Ich verstehe dann auch die Eltern, die dann sagen: „Hier, was ist da los? Das geht nicht schnell genug. Der Stoff geht nicht schnell genug ran.“ Die müssen da im Grunde genommen darunter leiden, weil man sich mit den anderen intensiv beschäftigen muss. Ich habe da natürlich auch Verständnis für. Ich finde das deutsche Schulsystem natürlich total beschissen. Ich finde da müssen mindestens zwei Lehrkräfte in einer Klasse sein. Aber das ist halt so eine Sache: Wer bezahlt das? Wenn ich natürlich die Kohle hätte, würde ich vielleicht meine Kinder auch auf eine Privatschule geben, wo die Klassen kleiner sind und mehr Lehrkräfte drin sind und auch der Stoff anders erarbeitet wird. Da fehlt leider mir das Geld zu. Ich habe dann den Verdacht beim Arzt geäußert. Ich sagte: „Wenn ich jetzt die Kohle hätte, dann hätten es die Kinder einfacher. Oder das ADHS wäre nie festgestellt worden, wenn ich reich gewesen wäre und die auf eine Privatschule geschickt hätte.“ Der meinte dann natürlich: „Die hätten das dann genauso gehabt.“ Ich sage jetzt mal: „Das geht ja nicht weg, dadurch dass man mehr Geld hat, das ist ja nicht damit verbunden.“

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