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Wegen der großen Klassen können viele Lehrkräfte gar nicht allen Schülerinnen und Schüler die benötigte Aufmerksamkeit schenken, so Ingo Wick.

Bei unserem Ältesten kam die Diagnose mit sechs. Vorher ist uns das eigentlich nicht bewusst gewesen. Man kennt ja sein Kind nur so. Es war sehr anstrengend für uns, wenn man das im Nachhinein betrachtet. Aber man kennt halt sein Kind nur so: also sehr temperamentvoll und sehr bewegungsfreudig. In dem Kindergarten, in dem er vorher war, war er einer der Kandidaten, die morgens gekommen sind und gleich raus in den Garten geschickt wurden, damit er dann den ganzen Tag draußen spielen konnte. Auch ich als angehender Pädagoge habe nie irgendwie Verdacht geschöpft, dass das irgendwie so etwas in die Richtung hätte sein können. Aber dann im Schulsystem, da passen solche Kinder halt nicht rein mit dem Verhalten. Die Lehrer haben zu große Klassen, die können das nicht abdecken. Ich muss sagen, es sind zu wenig Lehrkräfte, zu alte Lehrer. Die erste Klassenlehrerin von meinem Großen, ist da sehr kooperativ gewesen, die haben wir auch wirklich zu lieben gelernt und die hat wirklich sehr gut mit uns zusammen gearbeitet. Wir haben den Kontakt gehalten.

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